Start Anwendungsbereiche Hufrollenerkrankung
PDF Drucken E-Mail

Hufrollenerkrankung

Erkrankung der Hufrolle (Podotrochlose)
Dieser Krankheitszustand ist im Bereich der Sehnengleitfläche des Strahlbeines, des darunterliegenden Teiles der tiefen Beugesehne und des dazwischen befindlichen Hufrollenschleimbeutels lokalisiert.

 

Da das entsprechende Wandhorn zum Kürzen fehlt, muss ein orthopädischer Hufschutz die Veränderung der Hufform bewirken und den Abrollvorgang erleichtern. Beim Hufeisen wird ein Steg (8 mm hoch und 20 mm breit) zur Trachtenerhöhung auf die Schenkelenden des Hufeisens an der Bodenfläche aufgeschweißt.

Der DALLMER Hufschutz bietet folgende Vorteile:

Die Forderung nach einer verstärkten Zehenrichtung wird durch die Verwendung des DALLMER Cuffs mit dem Eggbar-Hufeisen erfüllt. Das Pferd rollt gerade über die Schenkelenden des umgekehrt angeschraubten Profilhufeisens ab. Die Trachtenerhöhung kann mit dem DALLMER Cuff Model CK oder mit dem DALLMER Cuff mit der halbhohen Keilplatte erreicht werden.

Die Keilplatte mit einer dauerelastischen Einlage bietet besonders dem strahlbeinlahmen Pferd den Vorteil, dass der gesamte Huf unterstützt und dass außer den Ballen auch die Sohle mit zum Tragen herangezogen wird.

Ein weiterer Vorteil des Kunstoffhufschutzes ist das geringe Gewicht. Letztendlich bleibt noch hervorzuheben, dass auf dem DALLMER Kunststoff am gesamten Huftragerand kein Hornabrieb stattfindet und eine dauerhafte Schonung der Trachten bei uneingeschränktem Hufmechanismus zu erwarten ist.

 

Durch Zehenfußung und abwechselndes Vorstellen der Gliedmaßen versuchen die Tiere, den schmerzhaften, hinteren Hufbereich zu schonen. Meist zu lange Zehen fördern die Überbelastung der Strukturen im hinteren Hufbereich.